Diese Anleitung hilft dir, deinen Schnitt für die Weiterverarbeitung (Conform) in DaVinci Resolve vorzubereiten.
Empfohlen
Source Media Workflow
Originalmedien werden referenziert – maximale Flexibilität bei Auflösung und Farbkorrektur.
Alternative
Flat Quicktime Workflow
Ein geflattetes Quicktime dient als Basis – einfacher, aber mit Einschränkungen.
Sequenz vorbereiten
01
Erstelle eine Kopie deiner Sequenz und füge einen beschreibenden Suffix hinzu, z.B. forColor.
02
Grafiken, Texteinblendungen, Overlays und andere nicht für's Grading relevante Elemente entfernen.
Ausnahme: Falls ich die finalen Exporte in Resolve erstellen soll, lass alle Elemente unverändert.
03
Reduziere die Clips und Bearbeitungen auf so wenige Videospuren wie möglich – idealerweise nur 1–2. Nach Abschluss sollten keine Clips oder Clip-Bereiche in der Sequenz vorhanden sein, die im finalen Schnitt nicht sichtbar sind.
04
Verbinde alle durchgehenden Edits, es sei denn, sie dienen der Unterteilung von Geschwindigkeitsänderungen oder Reframes.
05
Ersetze alle Multi-Cam-Clips, verschachtelte Sequenzen oder Compound Clips durch ihre Quellclips.
06
Tausche alle Proxies oder transkodierten Clips gegen die Original-Quellclips aus.
Aufräumen
07
Leere Videospuren löschen.
08
Alle Audiospuren und Clips löschen. Und durch einen Audio-Mixdown ersetzten.
Export & Übergabe
09
Kopiere alle Originalmedien auf ein Arbeitslaufwerk.
10
Exportiere eine XML oder AAF der Sequenz.
11
Exportiere ein Quicktime Video der Sequenz in nativer Auflösung als ProRes LT oder H.264.
Sequenz vorbereiten
01
Erstelle eine Kopie deiner Sequenz und füge einen beschreibenden Suffix hinzu, z.B. forColor.
02
Stelle sicher, dass die Sequenzauflösung mit der gewünschten finalen Auslieferungsauflösung übereinstimmt.
03
Überprüfe, dass alle Clips das Bild vollständig ausfüllen, ohne schwarze Balken (Pillarboxing oder Letterboxing).
04
Entferne alle Überblendungen oder andere Übergänge.
05
Schließe Anpassungen an Positionen oder Zooms ab, da diese in die Farbkorrektur gebacken werden.
06
Grafiken, Texteinblendungen, Overlays und andere nicht für's Grading relevante Elemente entfernen.
Ausnahme: Wenn du die finalen Exporte in Resolve erstellen möchtest, lass alle Elemente unverändert und exportiere sie als separates Quicktime mit Alpha (ohne Footage!).
07
Filter und LUTs entfernen.
08
Tausche alle Proxies oder transkodierten Clips gegen die Original-Quellclips aus.
Export & Übergabe
09
Exportiere eine EDL, XML oder AAF der Sequenz.
10
Exportiere ein Quicktime der Sequenz in nativer Auflösung als ProRes 4444.
Einschränkungen dieses Workflows
Überblendungen oder andere Übergänge in der Sequenz können nicht übernommen werden. Diese müssen im Nachhinein manuell wieder hinzugefügt werden.
Die finale Renderauflösung ist auf die Auflösung des gelieferten Flat-Quicktime beschränkt, unabhängig von der ursprünglichen Footage-Auflösung.
Alle zusammengesetzten Elemente werden als ein einzelnes flaches Element bearbeitet.